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Vorfahrt für den Klimaschutz

Ein Unternehmensbündnis fordert von den Jamaika-Parteien mehr Tempo beim Klimaschutz.

Berlin (afp/csr-news) > Eine Allianz von 51 Dax-Konzernen, Mittelständlern sowie Verbänden fordert die Jamaika-Parteien in den Sondierungsgesprächen auf, Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen Regierung zu machen. In der gemeinsamen Erklärung forderten die Unterzeichner am Dienstag „einen verlässlichen und sozialverträglichen Ausstiegspfad bei der Kohleverstromung“ sowie einen „investitionsrelevanten CO2-Preis“. Unterzeichnet haben beispielsweise Aldi Süd, Deutsche Telekom und der Energiekonzern EnBW. Die teilnehmenden Firmen beschäftigen laut eigenen Angaben zusammen mehr als 450.000 Menschen in Deutschland und erwirtschaften weltweit mehr als 350 Milliarden Euro im Jahr – „mehr als der Bundeshalt 2017“. Es handle sich um die „größte und umfassendste Unternehmenserklärung für ambitionierten Klimaschutz, die in Deutschland je veröffentlicht wurde“. “Diese Erklärung zeigt, dass Viele in der Wirtschaft bei Energie-, Verkehrs- und Wärmewende mehr Tempo wollen, als die Politik bis jetzt bereit ist zuzulassen. Immer mehr Unternehmen haben Sorgen davor, dass Deutschland beim Klimaschutz und damit bei neuen Technologien zurückfällt“, so Prof. Maximilian Gege, Vorsitzender von B.A.U.M. e.V.